• Neue Mitglieder im VDID

    Neue Mitglieder im VDID

    Der VDID Verband Deutscher Industriedesigner fördert durch sein breites Forum die Entwicklung der Profession. Seit Juni 2019 sind deshalb von Phoenix Design auch Andreas Diefenbach, Managing Partner, und Jens Wingerath, Design Business Manager, Mitglieder des Verbands – und haben große Ziele, wie sie im Interview formulieren.


    Als Managing Partner und Designer von Phoenix Design betreut Andreas Diefenbach internationale Marken im strategischen Innovations- und Designprozess.

    Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden?
    Deutschland steht wie kein anderes Land für Industrialisierung und damit zusammenhängende Profession des Industriedesigners. Zugleich ist der VDID der einzige Verband, in dem sich innerhalb unserer Gestaltungsdisziplin ein Austausch und Reflexion erleben und gestalten lässt. Als Designer und Designunternehmer in einem für das deutsche Design relevanten Studio fühle ich mich verpflichtet, Teil dieser Community zu sein – um die Qualität und den Wert von Design stets neu zu hinterfragen und den Berufszweig auch künftig mit viel Energie, Neugierde, Weitsicht, Mut, aber auch kritischem Geist weiterzuentwickeln.

    Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht die Arbeit im Industriedesign?
    Die Arbeit als Designer wird zunehmend innovationsgetrieben. Die Erwartungen der Kunden beschränken sich nicht mehr auf ein rein stilistisches Design neuer Produkte, sondern erfordern die ganzheitliche Gestaltung einer sinnvollen und emotionalen Produkterfahrung. Die Bedürfnisse des Nutzers werden dafür in aufwändigen Researches, Workshops und iterativen Prozessen eruiert. In Kombination mit neuen digitalen Berührungspunkten werden Projekte komplexer, vielfältiger und strategischer. Das solitäre Produkt ist zunehmend nur ein Teil des gesamten Produkterlebnisses, womit sich auch die klassische Rolle des Designers zum Dirigenten verschiedener Disziplinen wandelt. Bei PHOENIX verwandeln wir uns und unsere Partner permanent, um substantielle Weiterentwicklung und Zukunftssicherheit auf beiden Seiten sicherzustellen.


    Jens Wingerath ist Design Business Manager mit Fokus auf New Business, Automobil- und Produktdesign bei Phoenix Design Stuttgart.

    Warum sind Sie Mitglied im VDID geworden?
    Während meiner Weiterbildung in Design Leadership bei Grow durfte ich Vizepräsident Andreas Enslin und weitere Mitglieder des VDID kennenlernen. Den Austausch über Design und Berufserfahrungen außerhalb unseres Studios habe ich als sehr wertvoll erlebt. Als starker Verband bietet der VDID außerdem attraktive Angebote zur Nachwuchsförderung und viele Möglichkeiten Stuttgart als Designstandort zu promoten, wofür ich mich gezielter einsetzen möchte. Wir haben in der Region eine hohe Dichte starker Agenturen und internationaler Marken, die außergewöhnliche Nachwuchsdesigner brauchen.

    Wie entwickelt sich aus Ihrer Sicht die Arbeit im Industriedesign?
    Die Anforderungen an Designer sind gestiegen und komplexer geworden. Design wird mittlerweile als strategischer Wettbewerbsvorteil auf oberster Führungsebene der großen Konzerne diskutiert, die Disziplin selbst ist spezialisierter und fragmentierter denn je. So einen komplexen Designprozess aufzusetzen und zu leiten erfordert fundiertes Fachwissen. Auch gehen heute der Zweck und die Bedeutung eines Produkts seiner formalen Gestaltung voraus. Mit der Digitalisierung gestalten wir zunehmend Markenerlebnisse in einem cyber-physischen Ökosystem über alle Touchpoints hinweg.


    Über den VDID:
    Der VDID Verband Deutscher Industrie Designer e.V. schafft die Basis für einen breiten Dialog und lässt Mitglieder an seinem exzellenten Netzwerk partizipieren. Er gibt Orientierung, veranschaulicht die Wirkung von Design, nutzt die Öffentlichkeit und fördert damit sowohl die individuelle als auch die generelle Entwicklung von IndustriedesignerInnen. | www.vdid.de

     

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