• Design to Business - Phoenix Designer berichtet über MBA in Teilzeit an Mannheim Business School

    Design to Business - Phoenix Designer berichtet über MBA in Teilzeit an Mannheim Business School

    David Samuel Weiskopf (DW), Senior Designer, ist seit 2017 bei Phoenix Design im Bereich Produktdesign beschäftigt. Seit Ende September letzten Jahres hat er zusätzlich dazu einen Master of Business Administration an der Mannheim Business School begonnen, um kreative und wirtschaftliche Fähigkeiten zu verbinden. In einem kurzen Interview wollten wir seine Beweggründe für diese Zusatzqualifikation wissen.

    Das Teilzeitstudium findet alle zwei Monate für eine Woche statt und umfasst insgesamt 12 Module, in denen unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich Leadership- und Business-Kompetenzen gelehrt werden. In einem kurzen Interview wollten wir seine Beweggründe für diese Zusatzqualifikation wissen.

    1. Phoenix: Was hat dich persönlich dazu bewogen, einen MBA anzufangen? Woher kam diese Motivation?
    DW: Wirtschaftliche Aspekte gewinnen im Bereich Design immer mehr an Bedeutung. Da wir als Designer in Zusammenarbeit mit unseren Kunden in allen Ebenen agieren – vom Executive Level bis hin zum ausführenden Management - braucht es ein gesamtheitliches Bild und ein tieferes Verständnis für geschäftliche Strukturen und Prozesse.
    Durch den MBA in Mannheim, mit den Schwerpunkten General Management und Leadership, bekomme ich ein „Skill-Set“, welches nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern angewendet werden kann. Zur Motivation würde ich ganz klar sagen, dass es die einmalige Erfahrung ist, einen MBA zu machen und ich zusätzlich die Möglichkeiten bekomme meine Perspektiven als Kreativer in einen wirtschaftlich-globalen Kontext zu heben – hier ein Dank an meine Kommilitonen, die durch ihre persönliche Erfahrung und Motivation einen großen Teil dazu beitragen.

    2. Phoenix: Siehst du es bereits als Vorteil für deine Arbeit bei Phoenix Design? Konntest du dein neues Wissen schon anwenden?
    DW: Ich habe festgestellt, dass es ein Entwicklungsprozess ist, der sich Schritt für Schritt manifestiert. Auf Grund des Studienaufbaus (alle 2 Monate eine Woche in Mannheim) merke ich, dass ich nach jedem sogenannten „Core Modul“ mit neuen Kenntnissen und Fähigkeiten zu Phoenix Design komme und ich sie immer bewusster und gezielter einsetzen kann. Auch wenn es nicht direkt in jedem Projekt gefragt ist, helfen mir diese neuerworbenen Fähigkeiten den Gesamtkontext zu lesen und besser zu verstehen.

    3. Phoenix: Warum hältst du die Verbindung von Design und Wirtschaft für wichtig?
    DW: Wie vorher schon kurz angesprochen, arbeiten wir als Designer in allen Ebenen einer Firma, daher liegt es nicht fern, dass es als Designer von Vorteil ist, wirtschaftliches Verständnis aufzubauen und auch Prozess zu verstehen, um Zusammenhänge zu verknüpfen. Welche Frage ich hier nochmal einbringen möchte, ist, wie verbindet man Wirtschaft und Design? Also die umgekehrte Reihenfolge. In Mannheim würde ich mich als Exot beschreiben. In unserem Semester sind 52 außergewöhnliche Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt und mit unterschiedlichem kulturellem Background, von denen nur drei Personen einen Design-Hintergrund haben, mich eingeschlossen. Um nun auf den Punkt meiner Frage zurückzukommen, möchte ich kurz auf den Ablauf in Mannheim eingehen. Durch die intensiven Teamarbeiten erfahre ich, wie schwer es für Personen sein kann, welche sich nicht im kreativen Bereich befinden, Innovation und neue Lösungsansätze zu generieren und Themenbereiche gesamtheitlich zu verknüpfen. Dies sehe ich für mich als Designer als größten Vorteil: durch die kreative Herangehensweise Themenfelder neu zu verknüpfen und sie mit meinen neu erworbenen Kenntnissen in einen wirtschaftlichen Kontext zu heben.

    4. Phoenix: Was ist die Reaktion von außen, wenn du das Studium in Kombination mit deinem Beruf als Designer erwähnst?DW: Bisher habe ich nur positive Reaktionen und Bestätigung auf meine Teilzeit MBA Ausbildung bekommen. Die Wertschätzung bezieht sich zum einen auf die Doppelbelastung, Beruf und Ausbildung zu vereinen und zum anderen auf das Engagement, mich in eine komplementäre Richtung zu Design weiter zu entwickeln. Wie jedoch schon erwähnt, ist es in meinen Augen ein logischer Schritt und wird in Zukunft nicht mehr den „Exoten-Status“ haben, den es heute hat. Ich bin der Meinung, spannend wird es für mich dann, wenn sich Wirtschaft und Design in Umsetzbarkeit und Innovation treffen: Wenn wir uns als Phoenix Design mit unseren Kunden und Partnern am Startpunkt einer Transformation befinden, gemeinsam den Schritt in eine neue Richtung wagen und mit unseren Fähigkeiten als Guide agieren können, die auf Vertrauen und Professionalität begründet ist!

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    Franziska Warnke Communication Manager
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